Generation Handy: Armbanduhr verliert an Bedeutung

Junge Menschen nutzen seltener eine Armbanduhr. Das zeigen Ergebnisse einer Befragung von YouGov. Von den 18-24 Jährigen, der sogenannten Generation Handy, nutzen demnach nur 27 Prozent eine Armbanduhr, wenn sie unterwegs herausfinden wollen, wie spät es ist. Dabei sind Smartwatches mit eingerechnet. Den Blick auf das Handy hingegen wählen zwei Drittel der Befragten in dieser Altersgruppe.

Umso älter die Befragten sind, umso größer wird die Bedeutung der Armbanduhr und umso geringer die des Handy. Bei den 35-44 Jährigen ist der Anteil fast ausgeglichen. Bei Personen über 55 Jahren sind die Verhältnisse hingegen beinah umgekehrt zu denen bei den jüngsten Befragten. Hier nutzen über zwei Drittel eine Armbanduhr, nur 21 Prozent schauen auf ihr Handy, um die Uhrzeit herauszufinden.

Vorsprung der Armbanduhr schmilzt

Insgesamt liegt die Armbanduhr als verlässlicher Lieferant für die Uhrzeit mit 51 Prozent zu 38 Prozent Handy jedoch noch in Führung. Ein Blick auf die Alterstruktur, die die Grafik deutlich macht, zeigt aber, dass sich dies bald ändern könnte.

Laut YouGov ist die Armbanduhr bei älteren Menschen beliebter. 38 Prozent derer, die auf ihre Armbanduhr vertrauen, seien 60 Jahre und älter. Hinzu komme häufig eine hohe Bildung. So haben YouGov zufolge Armbanduhrenträger überdurchschnittlich häufig einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss sowie ein höheres Einkommen. Auch seien sie etwas häufiger der Haupteinkommensbezieher als der Durchschnitt.

 

Generation Handy: Armbanduhr verliert an Bedeutung

 

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