Zwei Frauen sitzen am Tisch

Mehr als nur Büroorganisation

Viele Meisterfrauen kennen das: Am Anfang schreiben sie gelegentlich die Rechnungen für ihren Mann und nach vielen Jahren der Mitarbeit sind sie dann auch noch für die Personalplanung, die Lohnabrechnung, die Steuervorbereitung, Werbung und natürlich immer noch für die Rechnungen zuständig. Gelernt haben sie es meist nicht wirklich, oft haben sie sogar ihren eigenen Beruf dafür aufgegeben. Früher war das üblich, denn was tun, wenn der Familienbetrieb erfolgreich wächst und jede helfende Hand gebraucht wird?

Bei Nadja Bruns war es fast genauso. Nur mit dem Unterschied, dass es ihre Schwiegermutter war, die den typischen Weg der Meisterfrau ging. Sie übernahm vor 30 Jahren das Betriebsmanagement in der Zimmerei ihres Mannes und später, als ihr Sohn den Betrieb fortführte, auch für ihn. Vor zwei Jahren ist Nadja Bruns Schwiegermutter in den Ruhestand gegangen und sie wollte ihre Nachfolge antreten. Doch einen Betrieb managen, wie funktioniert das überhaupt? Als ausgebildete Polizistin hat sie von Recht und Ordnung eine ganz besondere Meinung. „Alles muss seine Richtigkeit haben“, sagte sich Nadja Bruns und meldete sich kurzerhand zur Weiterbildung zum/zur Betriebsmanager/In im ELBCAMPUS an.

Das passt: Freitagvormittags am ELBCAMPUS

Als Polizeikommissarin im Schichtdienst und zukünftige Büromanagerin brauchte Nadja Bruns ein gutes Zeitmanagement. Da kam es ihr sehr entgegen, dass die Ausbildung am ELBCAMPUS immer nur einmal die Woche am Freitagvormittag stattfand. Das konnte sie gut mit ihren Diensten bei der Polizei vereinbaren. Nadja Bruns war es von Anfang an wichtig, dass sie ihre Arbeit, die Weiterbildung und ihr Privatleben stressfrei koordinieren konnte.

Souverän den Betrieb organisieren

Nadja Bruns ist eine kluge und beherzte Frau. Sie ist wohlorganisiert und weiß, was sie will. All diese wunderbaren Eigenschaften aber reichen nicht aus, wenn es um Buchführung, Steuerrecht, Marketing, Mitarbeiterführung und Arbeitsrecht geht. Hier fordert das Leben als Meisterfrau inzwischen mehr als nur guten Willen. Nadja Bruns wollte von Anfang an wissen: Was braucht der Steuerberater und wann? In welcher Form sollte sie die Unterlagen am besten vorbereiten? Was muss in einem Angebot enthalten sein? Welche Unterlagen werden wofür gebraucht?

Antworten auf all diese Fragen und jede Menge betriebswirtschaftliche Kenntnisse hat sie im Betriebsmanager/in-Seminar erhalten. Heute ist sie froh, diesen Kurs absolviert zu haben. Fachbegriffe aus dem Steuerrecht, Arbeitsrecht und Marketing sind für sie keine Fremdwörter mehr. Das gibt ihr Sicherheit im Umgang mit den Dienstleistern, die für ihr Unternehmen arbeiten.

Arbeit, Familie und Freizeit – klappt!

Heute arbeitet Nadja Bruns überwiegend vormittags im Büro der Zimmerei ihres Mannes, nachmittags hat das Privatleben Vorrang. Als Polizeikommissarin ist sie vor allem am Wochenende im Jugendschutz tätig. Die Weiterbildung für Büromanagement hat ihr geholfen, sinnvolle Strukturen zu setzen und für alles genügend Zeit zu haben.

Wenn sie im Büro der Zimmerei arbeitet, hat Nadja Bruns nun einen besseren Überblick. Sie erkennt, wann was getan und erledigt werden muss. Das Gefühl, irgendetwas nicht rechtzeitig erledigt zu haben, gehört der Vergangenheit an. Der Kurs im ELBCAMPUS als Betriebsmanagerin stärkte ihr den Rücken.

Wie machen es die anderen?

Als wertvolle Bereicherung empfand Nadja Bruns den Austausch mit den anderen Kursteilnehmerinnen. Hier erfuhr sie, welche Strukturen in anderen Betrieben zum Erfolg führen oder welche Software zum Einsatz kommt. Gespräche über Organisation oder auch mal schwierige Situationen halfen ihr, sich in diese neue Welt einzuarbeiten.  Das Netzwerk, das sie sich während des Kurses aufgebaut hat, gibt ihr heute noch Halt.

Nadjas Tipp

„Jederzeit wieder!“ ist Nadja Bruns prompte Antwort auf die Frage, ob sie diesen Kurs wieder machen würde. Sie empfiehlt diese Weiterbildung allen Frauen, die keine kaufmännische Ausbildung haben, aber im Betrieb ihres Mannes mitarbeiten möchten. „Die Sicherheit, die man dadurch gewinnt, gibt mir das Vertrauen, alles zu schaffen.“ Sie rät den Kursteilnehmerinnen die Abschlussprüfung zu absolvieren. „Es ist so ein gutes Gefühl, wenn man das Zertifikat vorweisen kann. Ich kann jetzt sagen: Ich bin zertifizierte Betriebsmanagerin. Darauf bin ich stolz!“

Übrigens empfiehlt Nadja Bruns auch Männern, die im Betrieb ihrer Frau oder ihres Mannes mitarbeiten möchten, den Kurs. Dass die Prüfung freiwillig ist, findet sie gut, denn nicht jede und jeder mag sich zum Schluss noch dieser Aufgabe stellen. Für sie aber war es ganz klar, dass sie die Kursteilnahme mit der Abschlussprüfung beenden wollte und nun ein Zertifikat in Händen halten kann. Denn: „Alles muss seine Richtigkeit haben“. Und damit wird sie nun, gemeinsam mit ihrem Mann Daniel, die Zimmerei Bruns Holzbau GmbH in vierter Generation erfolgreich führen können.

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